Psychotrauma-Arbeit – zur Identitätsentwicklung

Identitätsorientierte Psycho-Trauma-Therapie (IoPT)

Aufstellen nach Prof. Dr. Franz Ruppert

 

Welche Aufstellungsmöglichkeiten bieten, wir an?

  • Aufstellen eines Anliegens in der Gruppe
  • Aufstellen eines Anliegens im Einzel- oder Paarsetting
  • Aufstellungen für Jugendliche ab 12 Jahre mit oder ohne Eltern
  • Aufstellen eines Anliegens in einer selbst zusammengestellten Kleingruppe/Organisation

Eine Aufstellung kann in jeden Beratungs- oder Therapieprozess als Ergänzung eingebunden werden. Dies kann zu einer erheblichen Qualitätssteigerung bzw. Beschleunigung des Prozesses beitragen. Dies gilt insbesondere für Aufstellungen in Gruppen!

Was versteht man unter "Aufstellung"?

Aufstellungen sind ein wunderbares Werkzeug, um Probleme jeglicher Art, z.B. einschränkende Bindungs- und Beziehungsmuster, unbewusste psychische Prozesse, traumatische Erlebnisse oder körperliche Symptome in Richtung einer guten Lösung zu führen.

Der entstehende Aufstellungsprozess klärt eigene Gefühle, Ansichten, Glaubenssätze, Verstrickungen und macht tiefer liegende Ursachen sichtbar.

Das Erkennen dieser Zusammenhänge stärkt die Ich-Autonomie und den freien Willen.

Die Selbstbegegnungen erweitern Schritt für Schritt die eigenen Handlungsmöglichkeiten, um das Leben in echter Eigenverantwortung positiver zu gestalten.

Jeder, der bereit ist hinzuschauen, sein eigenes Anliegen aufzustellen, wählt dazu Stellvertreter aus der Gruppe der Teilnehmer oder in der Einzelarbeit "Bodenanker" für die einzelnen Worte oder Zeichen seines Anliegens aus. In der anschließenden „nonverbalen Phase“ finden die Teilnehmer selbst einen Platz oder der Klient gibt den „Bodenankern“ einen Platz im Raum. Anschließend entscheidet der Klient selbst, welche Informationen er sich der Reihe nach durch die Stellvertreter oder als Information aus den „Bodenankern“ holen möchte. Er entscheidet auch selbst, wieviel Information zu dem jeweiligen Zeitpunkt für ihn wichtig und sinnvoll sind.
Durch die Konfrontation zwischen dem Aufsteller selbst und seinen im Anliegen formulierten Worten, Zeichen, sowie im Prozessverlauf evtl. weiteren Symptomen oder Stellvertretern seines (Familien-) Systems entsteht eine emotionale Dynamik. Diese ermöglicht es, dass die Ursachen des individuellen Problems in das Bewusstsein des Aufstellers aufgenommen werden können.
Diese neu gewonnene Klarheit eröffnet neue individuelle Lösungsperspektiven!
Alle Aufstellungen erfolgen in geschütztem Rahmen!
Mit jeder Gruppe wird ausdrücklich vereinbart, dass keine individuellen Informationen über Personen und Prozesse nach außen getragen werden.

Um die Methode kennen zu lernen und Klarheit für ein eigenes Anliegen zu bekommen, empfehlen wir zunächst eine Teilnahme als "teilnehmender Beobachter" bzw. Stellvertreter.

Auch als Beobachter oder Stellvertreter kann man schon erleben und spüren wie Aufstellungen funktionieren und vielleicht in einer Rolle schon ein "Mosaiksteinchen" des eigenen Problems gespiegelt bekommen.

In meinen Aufstellungen wende ich den neuesten methodischen Ansatz:
"Aufstellen eines Anliegens" nach Prof. Dr. Franz Ruppert an.

Wann ist eine Aufstellung sinnvoll?

  • bei Problemen oder Störungen - in Familiensystemen (z.B. verhaltensauffällige Kinder
  • in Partnerschaften (z.B. wiederkehrende Partnerschaftskonflikte)
  • in Freundschaften
  • in Arbeitsbeziehungen
  • in Belastungs- oder Stresssituationen (privat, beruflich, Schule)
  • bei Entscheidungs- oder Orientierungsproblemen nach Traumaerfahrungen (Existenz-, Verlust-, Bindungs-, Symbiose-, Bindungssystemtrauma)
  • bei körperlichen Erkrankungen als Folge von traumatischen Erlebnissen (= Somatisierungen) z. B.: chronische Kopfschmerzen, Migräne
  • Schlafstörungen
  • Atemproblemen
  • Herz- Kreislaufproblemen
  • Magen-Darm-Problemen
  • Probleme mit dem Bewegungsapparat
  • Suchtproblemen (z.B. Alkohol)
  • bei seelischen Erkrankungen z.B.: - Angststörungen
  • Depression
  • Persönlichkeitsstörungen
  • Psychosen

Eine Auseinandersetzung mit der eigenen Biographie als Trauma-Prozess-Arbeit ist nicht nur für die jeweilige Person hilfreich, sich selbst besser zu verstehen, zu akzeptieren und zu lieben wie man ist, sondern auch, um den eigenen Kindern und sogar Enkelkindern die Entwicklung eines gesunden Ichs mit einem eigenen Willen, eigenen Gefühlen, usw. zu ermöglichen, damit sie später als Erwachsene auf eine gesunde Identität aufbauen können.

Identität ist das, was ich erlebt habe!

Ein gesundes Ich hat einen eigenen Willen zu seiner Verfügung.

Ich und Wille passen zusammen.

 

Wie kann ich mich zu einer Aufstellung anmelden?

Anmeldung als teilnehmender Beobachter

Die Anmeldung als teilnehmender Beobachter ist jederzeit, in der Regel bis 1 Woche vor dem Aufstellungstag (Termine siehe unter "aktuelle Termine"), möglich. Am liebsten telefonisch (0711/88246747), AB läuft.

Die Reihenfolge der Anmeldungen entscheidet über die Teilnahme! Wir rufen nur zurück, falls wir absagen müssen!

Anmeldung für ein eigenes Anliegen

Zur Vorbereitung einer eigenen Aufstellung kann es für den Klienten sinnvoll sein, ein Vorgespräch zu führen. Ziel dieses Gespräches ist unter anderem das Erstellen eines individuellen Genogrammes, was oft noch Fragen aufwirft oder schon zu wichtigen Erkenntnissen führt.

Das Vorgespräch dient somit auch einer inneren Vorbereitung und Einstimmung auf die Aufstellung!

Für das Aufstellen eines eigenen Anliegens in Gruppen (Vorgespräch nicht erforderlich!) gibt es eine Warteliste, in die sich jede(r) InteressentIn eintragen lassen kann. Hierzu bitte eine Anmeldung per Email oder per Telefon (0711/88246747).

Für Einzelaufstellungen bitte nächstmöglichen Termin erfragen.

Aufstellungsnachgespräche

Selbstverständlich sind wir auch nach der Aufstellung jederzeit für Sie da, um sie emotional weiter zu begleiten oder offene Fragen zu beantworten.

Wir können gerne bei Bedarf einen telefonischen oder persönlichen Termin vereinbaren!

Schau in den Spiegel.
Darin siehst Du den einzigen Menschen,
der Dein Leben ändern kann!